Endlich ist es soweit!

Finden sie Ruhe unter grünen Wipfeln
Der Waldfriedhof Niederhausen/ Nahe hat seine Genehmigung erhalten. Ende September 2019 konnte die neue Ortsbürgermeisterin Christine Mathern sowie der Vorstand der Waldfriedhof Niederhausen/Nahe AöR Gerhard Deiler mit Freude die Genehmigung in Empfang nehmen.

Die Einsegnung erfolgte am 5.10.19 auf dem Waldfriedhof.
Damit sind die Voraussetzungen für Urnen-Bestattungen gegeben.
Zahlreiche Bürger nahmen an der Einsegnung, die von Pfarrer Braun, Schlag und Petzold vorgenommen wurde, teil.
Eine offizielle Eröffnung des Waldfriedhofs findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

Im Niederhäuser Wald tut sich was!

Endlich ist es soweit!

Die Bauarbeiten für die Waldbegräbnisstätte Niederhausen / Nahe haben begonnen. Nach langer Zeit der Genehmigungen und Planung, geht das Projekt in eine entscheidende Phase.
Obwohl in der Jahreszeit weit fortgeschritten, hat die beauftragte Firma P. Schäfer im Oktober mit den Tiefbauarbeiten im Wald begonnen. Zum Glück ist das Wetter noch spätsommerlich und trocken. Begonnen wurde mit der Anlage des Planums für die Erschließungswege. Nach Vorgabe des Planers wurde das Planum für die Wege, den Andachtsplatz und die PKW-Zufahrt ausgebaggert. Auch mussten einige alte Baumstubben gerodet werden. Anschließend wurden die Findlinge aus dem Steinbruch Traisen angeliefert und mit dem Bagger an Ort und Stelle gesetzt. Der Altar- Tisch für den Andachtsplatz wurde, wie alle anderen Findlinge auch, vom Planer selbst im Steinbruch ausgesucht.
Der Altar besteht aus einer Felsplatte mit entsprechendem Unterbau. Die beiden Steinbrocken haben ein Gewicht von ca. 2,5 Tonnen, die Findlinge bringen jeweils 300- 600 Kg auf die Waage. Insgesamt wurden ca. 30 Findlinge verbaut.
Die Beschilderung auf der Fläche wird auch aus Findlingen bestehen, auf denen die jeweilige Richtung bezeichnet wird.
Für die PKW- Zufahrt wurde der vorhandene Forstweg so ertüchtigt, dass alle PKW, ohne Schaden zu nehmen, zur Waldbegräbnisstätte gelangen können. Dazu wurde mit dem Bagger profiliert und neues Gesteinsmaterial auf die vorhandene Trasse gebracht. Ausweichbuchten für den Begegnungsverkehr wurden angelegt. Der Parkplatz bietet für mehr als 30 Fahrzeuge ausreichend Platz.
Alle Erschließungswege wurden mit feinem, fast weißem, Gesteinssand abgedeckt und mehrmals gewalzt. So entsteht eine glatte, auch für Rollator und Krankenfahrstuhl, geeignete Oberfläche.
Nach dem Einbau des Altares wurde ein Holzkreuz errichtet. Der Natürlichkeit des Ortes entsprechend besteht dieses aus Eichenholz. Die Bestuhlung des Andachtsplatzes besteht aus Voll- Holzbänken mit Rückenlehne. Die Bänke wurden aus heimischem Holz gefertigt.
Auch auf der Fläche werden einige Sitzbänke errichtet werden.
Nach Abschluss der Tiefbauarbeiten wurde am Eingang zum Waldfriedhof die Info-Tafel errichtet und mit einem Hintergrundbild sowie vorläufigem Info-Text versehen. Zusätzlich wurde noch eine Voll- Holzbank daneben aufgestellt.
Sowohl am Eingang zum Waldfriedhof, als auch auf der Fläche wurden Hinweisschilder angebracht.
Zwischenzeitlich wurden die Bestattungsbäume nummeriert und Kategorien zugeordnet. Dazu wurden ovale Kunststoffmarken verwendet. Diese sind witterungsbeständig und UV-Licht resistent.
Jeder Baum erhält eine Plakette mit einer eingravierten Nummer. Darunter wird eine zweite, geringfügig größere Plakette angebracht. Die unterschiedliche farbliche Gestaltung weist auf die Baumkategorie hin (Durchmesser des Baumes). Eine weitere, größere Plakette, zeigt dem Betrachter mit ihrer Farbgebung, ob es sich um einen Familien-/ Freundschaftsbaum oder einen Gemeinschaftsbaum handelt. Ebenfalls nummeriert wurden Baumstubben in deren unterschiedlichen Zerfallsphasen sowie Findlinge.

Die Plaketten ermöglichen dem Besucher/der Besucherin eindeutig eine Zuordnung zu einer bestimmten Grabstelle im Wald durch eine Baumnummer, der Art des Bestattungsbaumes und dessen Kategorie.

Gemeinschaftsbaum

Familien-/ Freundschaftsbaum

Kategorie 1

Kategorie 2

Kategorie 3

Kategorie 4

Sonderbiotope (Baumstubben und Findlinge)

Baumnummer

Beispiel einer Baummarkierung:

1. Familienbaum

2. Kategorie 3

3. Baumnummer

Abhängig von der Baumkategorie sowie der Kennzeichnung als Familien-/Freundschaftsbaum bzw. Gemeinschaftsbaum werden folgende Preise erhoben:

Familien-/ Freundschaftsbaum

(gelbe Plakette)

Urnenplatz am Gemeinschaftsbaum

(blaue Plakette)

Kategorie 1 (schwarz) 3300 € 550 €
Kategorie 2 (gold) 5100 € 850 €
Kategorie 3 (grün) 6300 € 1050 €
Kategorie 4 (rot) 7200 € 1200 €
Baumstubben (weiß) 3000 € 500 €
Findling (weiß) 3300 € 550 €

 

Für die Bestattung der Urne werden 250 € berechnet.

Sofern dies an Samstagen,Sonn- oder Feiertagen erfolgt wird ein Aufpreis von 60 € erhoben.

Für die Verwaltung des Waldfriedhofes ist ein spezielles PC-Programm erforderlich. Hierzu wurde eine Fachfirma eingeladen um dem Verwaltungsrat das Programm vorzustellen. Das Programm deckt alle Aspekte einer ordnungsgemäßen Verwaltung ab. Von der individuellen Gestaltung des Belegungskatasters über die Kunden- und Vertragsverwaltung ist alles möglich.
Als nächste Schritte werden die Bäume aufgenommen und mittels GPS eingemessen. Diese Arbeiten sind in enger Absprache mit der Software- Firma durchzuführen. Dadurch können Kompatibilitätsprobleme bei der Erstellung der Karten vermieden werden.

Eingang zum Waldfriedhof
Andachtsplatz
Info-Tafel am Parkplatz
Baum-Stubben- Nr.49 | Kategorie weiß | Gemeinschaftsplatz
Baum-Nr.79 | Kategorie 4 rot | Gemeinschaftsbaum
Verladung Findlinge im Steinbruch Traisen
Planum und Befestigung Parkplatz
Planum und Befestigung Andachtsplatz
Planum und Befestigung Erschließungswege
Aufbringen der Feinschicht auf Parkplatz und PKW-Zufahrt
Parkplatz und PKW-Zufahrt sind fertig
Andachtsplatz mit Steinaltar und Holzkreuz
Erschließungsweg mit feinem Gesteinssand

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